Kunterblau Jufibundesunternehmen
💙 kunterBLAU – Gemeinsam unschlagbar!

Was passiert eigentlich, wenn plötzlich das ganze Blau aus der Welt verschwindet?Der Himmel? Nicht mehr blau. Das Meer? Auch nicht. Und unsere Jungpfadfinder? 😱
Okay, spätestens da war klar: Wir müssen etwas unternehmen!
Also machten wir uns vom 2. bis 6. August auf den Weg nach Westernohe zum großen Jungpfadfinder-Bundeslager „kunterBLAU – Gemeinsam unschlagbar“.
Und wir waren definitiv nicht alleine: Rund 1.300 Jungpfadfinder*innen aus ganz Deutschland hatten ihre Zelte in Westernohe aufgeschlagen. Wo man auch hinschaute: Zelte, Jupfis und vor allem eines – BLAU! 💙

🧙 Ein Kobold, fünf verschwundene Kräfte und jede Menge Arbeit
Kaum angekommen, erfuhren wir auch schon, warum wir überhaupt gebraucht wurden.
Das Blau war aus der Welt verschwunden und ein Kobold brauchte dringend unsere Hilfe. Um die Welt wieder kunterBLAU zu machen, mussten wir fünf ganz besondere Kräfte zurückholen:
💪 Mut
🤝 Freundschaft
🎨 Kreativität
💙 Solidarität
⚖️ Gerechtigkeit
Klingt einfach?
War es natürlich nicht.
Bei vielen verschiedenen Spielen, Aufgaben und Aktionen machten wir uns gemeinsam auf die Suche nach den verlorenen Kräften. Mal war Köpfchen gefragt, mal Kreativität und manchmal half einfach nur richtig gutes Teamwork.
Aber 1.300 Jupfis lassen sich von so einer Aufgabe natürlich nicht aufhalten!

Und Stück für Stück konnten wir dem Kobold dabei helfen, die fünf Kräfte wiederzufinden und das Blau zurück in die Welt zu bringen.
💙 Blau. Blauer. Westernohe.
Wer jetzt denkt, dass nach den Aktionen irgendwann Schluss mit Blau gewesen wäre, kennt ein Jupfi-Bundeslager schlecht.
Denn dann gab es da noch die Blaue Nacht, den Blauen Abend, eine große Blaue Tanzparty und jede Menge weitere blaue Aktionen.

Spätestens jetzt war wirklich klar:
Westernohe war KUNTERBLAU! 💙🎉
Es wurde gespielt, gelacht, getanzt, Neues ausprobiert und natürlich jede Menge Quatsch gemacht. Überall auf dem Platz waren andere Jungpfadfinder*innen unterwegs und ständig gab es irgendwo etwas Neues zu entdecken.
Und wenn rund 1.300 Jupfis gemeinsam feiern, kann man sich vermutlich vorstellen, dass es nicht unbedingt besonders leise wird.

🍲 Zwei Trupps – ein Topf
Ein Bundeslager wäre aber nur halb so spannend, wenn man die ganze Zeit nur mit den Leuten unterwegs wäre, die man sowieso schon kennt.
Deshalb hieß es an einem Abend:
„Zwei Trupps – ein Topf!“
Wir lernten einen anderen Jungpfadfinder-Trupp kennen und verbrachten gemeinsam den Abend. Es wurde zusammen gegessen, gequatscht, gelacht und natürlich verglichen, wie das Pfadfinderleben bei den anderen so aussieht.
Aus zwei Gruppen, die sich vorher überhaupt nicht kannten, wurde so für einen Abend eine große gemeinsame Runde.
Und genau dafür sind solche riesigen Lager schließlich da:
neue Menschen kennenlernen, neue Freundschaften schließen und merken, dass Pfadfinder*innen aus ganz Deutschland irgendwie doch ziemlich ähnlich ticken.
Alle fahren nach Hause … wir noch nicht!
Nach vier aufregenden Tagen hieß es am 6. August für einen großen Teil der rund 1.300 Jupfis: Zelte abbauen, Rucksäcke packen und ab nach Hause.
Für uns?
Nö.
Wenn man schon einmal in Westernohe ist, kann man schließlich auch noch ein bisschen bleiben.

Direkt im Anschluss ging es deshalb mit den Jungpfadfinder-Diözesantagen vom 6. bis 8. August weiter.
Nach dem riesigen Bundeslager mit Programm, Aktionen und unglaublich vielen Menschen konnten wir hier einen Gang zurückschalten.
Gemeinsam ließen wir die vergangenen Tage noch einmal Revue passieren, entspannten auf dem Lagerplatz und genossen die letzten Tage in Westernohe.
Und das war nach all den Eindrücken auch ziemlich gut so.


Sieben Tage, die wir nicht so schnell vergessen werden
Am 8. August war es dann aber wirklich so weit.
Nach insgesamt sieben Tagen Westernohe mussten auch unsere Zelte wieder in ihre Säcke, die letzten Sachen wurden irgendwie noch in die Rucksäcke gestopft und es ging zurück nach Hause.
Hinter uns lagen sieben Tage voller Aktionen, Begegnungen, neuer Freundschaften, Musik, gemeinsamer Abende, ziemlich viel Blau und wahrscheinlich noch viel mehr Geschichten, die man gar nicht alle in einen Blogbeitrag bekommt.
Und irgendwo zwischen all diesen Erlebnissen haben wir nicht nur einem Kobold geholfen, seine fünf Kräfte wiederzufinden.
Wir haben selbst gemerkt, wie wichtig sie für uns Pfadfinder*innen sind:
Mut, Freundschaft, Kreativität, Solidarität und Gerechtigkeit.
Denn egal ob bei einer schwierigen Aufgabe, beim Aufbau eines Zeltes, beim Kennenlernen eines fremden Trupps oder einfach dann, wenn jemand Hilfe braucht:
Alleine kann man schon ziemlich viel schaffen.

Aber gemeinsam sind wir unschlagbar! 💙
Gut Pfad!



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